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von William H. Hurter (im Original) 
Verlag Ravensburger 
Jahr 1959 
dauert ca. 15 Minuten (abhängig von der Anzahl der Bildpaare) 
 

Eigentlich weiss doch jeder was Memory ist, oder nicht?

Es gibt in jeder Variante eine unterschiedliche Zahl Bildkarten die verdeckt ausgelegt werden. Wer an der Reihe ist deckt zwei Karten auf und darf sie behalten, wenn sie das gleiche Bild zeigen. Ansonsten werden die Karten wieder umgedreht und der nächste ist an der Reihe. Ziel ist es möglichst viele Bildpaar zu gewinnen.

Aber wann ist ein Memoryspiel eigentlich ein Memory? Tatsächlich ist dieser Begriff geschützt, der Ravensburger Verlag hat hier das Markenrecht. Seit 1959 gibt es Memory schon. Mittlerweile bieten aber auch viele andere Verlage Versionen von Merkspielen nach den gleichen Regeln an.

Da die Synapsen von Kindern doppelt so gut vernetzt sind haben sie einen deutlichen Vorteil sich Details und Position von Motiven zu merken. D.h. auch, dass sie gegenüber Erwachsenen in diesem Spiel einen echten Vorteil haben. Quelle

Memory ist mittlerweile aber nicht immer ein Spiel mit herkömmlichen Plättchen: Hier ein paar Varianten als Beispiel mit Stoffkarten oder Holzsteinen als Karten. Die Dinos sind sogar nachtleuchtend.

 


Fazit / Empfehlung

Memory eignet sich besonders gut schon für die kleinste Spielesammlung.

Genau das richtige um es aus der Bibliothek zu leihen, weil man mit steigendem Alter größere Varianten spielen kann. Auch Memory Spiele mit IP, also z.B. Frozen oder Mario Motiven, sind sehr beliebt. Mittlerweile gibt es auch spezielle Versionen für Senioren mit Motiven aus ihrer Zeit. Fehlende Karten kann man entweder über den Verlag neu anfragen oder man sortiert das Paar aus. Spielbar bleibt jedes Memory auch mit weniger Bildpaaren.

Vor allem für Events mit Familien oder Kindern hat man so ein Spiel zur Hand, das nicht erklärt werden muss aber gerne gespielt wird. Wählt man eine thematische Variante lässt es sich gut mit anderen Themen verknüpfen und kann z.B. nach dem Vorlesen eines Bilderbuches noch eine gemeinsame Beschäftigung sein.

Für mich persönlich: 

10 – Grandios. Würde ich immer wieder spielen wollen und das wird sich wohl auch nicht ändern, denn ich bin einer dieser Erwachsenen die tatsächlich voll dabei sind und jede Partie genießen.

(Die Beschreibung der Einordnung orientiert sich am BGG-Ranking)

Alle meine Rezensionen sind eine persönliche Einschätzung und beruhen auf eigenen Spielerfahrungen, meinen Beobachtungen im Bibliotheksalltag und bei Spieleveranstaltungen. Ich freue mich über eure Kommentare und von euren eigenen Erfahrungen mit dem Spiel zu hören. Gerne auch per Mail oder Instagram.

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